Unterwegs im Februar

Eine kleine Rundreise im Februar zu Freunden, Bekannten und zu einem Seminar in den Bergen. Insgesamt bin ich 15 Tage quer durch Frankreich unterwegs.

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Meine Fahrt startet morgens um neun am Busbahnhof in Caen, meinen derzeitigen Wohnort. Peu à peu erobern nun auch die günstigen Fernbusse den französischen Markt und bieten eine Alternative zu den teuren Zugpreisen. Mir steht ein langer Bustag bevor, denn ich werde erst am Abend gegen neun in Lyon ankommen. Doch erstmal geht es Richtung Paris. Ich entspanne mich, sobald das Brummen des Busses einsetzt und die Karosserie langsam auf die Straße gleitet. Unterwegsein ist ein gutes Gefühl.

Auf dem kleinen Bildschirm, der unter der Decke hängt, zeichnet eine lila Linie den Weg zwischen Caen und Paris. Ein Kind weint und übertönt für einen Moment das allgemeine Grummeln der Insassen. Einige Passagiere werden nervös, weil das W-Lan nicht funktioniert, löchern den Fahrer, der auch nichts tun kann. Mich stört das wenig und ich lese das erste Kapitel aus „Als wir träumten“ von Clemens Meyer: „Ich kenne einen Kinderreim. Ich summe ihn vor mich hin, wenn alles anfängt in meinem Kopf verrückt zu spielen.“ Nach ein paar Seiten fallen mir die Augen zu und ich döse ein Weilchen vor mich hin. Das leichte Rauschen des Busses beruhigt mich und eine Vorfreude breitet sich in mir aus.

Text: E.Kelpe

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